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Pfadi-Trainer und seine Corona-PauseEin Familienabend am Bildschirm als Plan B

Erst zum zweiten Mal seit Frühjahr 2007 hat Adrian Brüngger am Mittwoch ein Handballspiel seiner NLA-Mannschaft verpasst. Ein negativer Corona-Test ebnet dem Trainer von Pfadi Winterthur nun das Comeback.

So kehrte Adrian Brüngger 2011 nach seiner ersten Matchpause zurück: An Stöcken beim Europacupsieg über Eskilstuna.
So kehrte Adrian Brüngger 2011 nach seiner ersten Matchpause zurück: An Stöcken beim Europacupsieg über Eskilstuna.
Foto: Heinz Diener

Die erfreuliche Kunde traf am frühen Freitagnachmittag ein: «Ich bin jetzt offiziell negativ», lächelt Adrian Brüngger. Der neueste Corona-Test ebnet seine Rückkehr in den Handballalltag: Am Sonntag im Heimspiel gegen den RTV Basel wird wieder der Pfadi-Trainer das Coaching übernehmen. Letzten Mittwoch, beim Heimsieg über GC Amicitia Zürich, war Goran Cvetkovic, Assistenztrainer und Teammanager, eingesprungen.

«Es bleibt ein Rätsel, wo ich mich angesteckt habe.»

Pfadi-Trainer Adrian Brüngger

In der Nacht auf Montag vergangener Woche verspürte Brüngger die ersten Symptome. Der Corona-Test fiel positiv aus, was bekanntlich Auswirkungen bis hinauf in die Nationalmannschaft hatte: Die fünf Pfadi-Internationalen waren zwei Tage vorher, beim Cup-Match gegen Kriens-Luzern, noch in Kontakt mit Brüngger, weshalb das Nationalteam erneut zum Test aufgeboten wurde. Dieser fiel negativ aus, trotzdem musste das EM-Qualifikationsspiel in Dänemark um einen Tag verschoben werden. «Zum Glück haben wir uns zwei Tage lang nicht gesehen, bevor ich krank wurde», blickt Brüngger zurück.

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