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Krimi aus WinterthurEin heikles Mordopfer

Nach einem Fussballländerspiel wurden 1937 in Töss deutsche Fans angegriffen. Im neuen Buch der «Landbote»-Kolumnistin Eva Ashinze wird daraus ein eleganter Kriminalfall, der bis zum Schluss spannend bleibt.

Der Ort des Geschehens: Die Zürcherstrasse, hier in einer Aufnahme von 1908. Im Bildzentrum das Bürogebäude der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM). Am linken Bildrand befindet sich das Brühlgut.
Der Ort des Geschehens: Die Zürcherstrasse, hier in einer Aufnahme von 1908. Im Bildzentrum das Bürogebäude der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM). Am linken Bildrand befindet sich das Brühlgut.
Foto: Winterthurer Bibliotheken, Sammlung Winterthur

Schon vor Beginn des Zweiten Weltkriegs war die Lage in der Schweiz angespannt. Man betonte die Eigenständigkeit, wollte aber auch die deutschen Nachbarn auf keinen Fall verärgern. Als die deutsche Fussballmannschaft am 2. Mai 1937 in Zürich gegen die Schweiz mit 1:0 gewann, war so weit alles in Ordnung eine Niederlage der Deutschen hätte für die Schweiz unangenehme Folgen haben können, denn auf Enttäuschungen reagierte das Naziregime empfindlich. Doch dann wurden die feiernden Fans auf der Heimreise im Winterthurer Stadtteil Töss angegriffen. Die Nazis waren darüber «not amused».

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