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Restaurantkritik: Schloss Schadau, ThunEin Hirsch-Entrecôte für Könige

Beim Ausflugslokal am Thunersee ist die Aussicht die Krönung des Besuchs. Doch wie gut ist das Essen, speziell der Hauptgang mit Wild?

Viel Süsse umspielt das Hirsch-Entrecôte – zu viel sogar?
Viel Süsse umspielt das Hirsch-Entrecôte – zu viel sogar?
Foto: Daniel Böniger

Auch das Ambiente zählt. Und darum gibt es in der Schweiz nicht zufällig ein paar ganz grosse Köche, die ihre Kunst in Schlössern zelebrieren. Bekanntestes Beispiel dafür ist Dreisternchef Andreas Caminada im Schloss Fürstenau; fürstlich gegessen haben wir dieses Jahr aber auch bei Ale Mordasini in den Gemäuern der Krone Regensberg. Das sind zwei Topadressen mit grossen Namen am Herd, die selbstredend ihren Preis haben für das etwas kleinere Budget empfiehlt sich ein Zmittag im Schloss Schadau in Thun. Auch dort kann der Gast König sein.

Vor dem Essen lohnt es sich, den englisch angehauchten Schlosspark zu erkunden. Um Appetit zu holen, aber auch, um die verschiedenen Baumarten im Arboretum zu bestaunen. Hinzu kommt eine wunderbare Aussicht auf den Thunersee und die Berner Berge. Dort plustern fünf Schwäne ihre Flügel und führen ein herbstliches Ballett auf. Doch dem schönsten Tier an diesem Samstagmittag begegnen wir erst nachher: dem Hirsch, der eine halbe Stunde später drinnen als Hauptgang auf den Tisch kommt.

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