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Littering in WinterthurEin Mann kämpft gegen die Abfallberge

Jeden Morgen zieht Roger Schmid in seinem roten VW-Käfer los und sammelt säckeweise Abfall vom Ufer der Töss ein. Der IV-Rentner macht es für die Tiere – und verzweifelt an den Menschen.

Direkt am Strand liegen Dosen, Flaschen, Essensreste: Roger Schmid räumt jeden Morgen nach warmen Nächten zwischen Sennhof und dem Linsental auf. Eine Sisyphusarbeit: Am nächsten Tag ist der Müll wieder da.
Direkt am Strand liegen Dosen, Flaschen, Essensreste: Roger Schmid räumt jeden Morgen nach warmen Nächten zwischen Sennhof und dem Linsental auf. Eine Sisyphusarbeit: Am nächsten Tag ist der Müll wieder da.
Foto: Michael Graf

Roger Schmid ist ein auffälliger Typ in einer auffälligen Kiste: Braun gebrannt, die Dächlikappe verkehrtherum sitzt er am Steuer seines VW-Käfers. Der ist 51 Jahre alt, zwei Jahre älter als sein Fahrer, und marienkäferrot lackiert, ein Surfbrett auf dem Dachträger. Normalerweise würde das Gefährt alle Blicke auf sich ziehen. Aber morgens um sechs, wenn Schmid seine tägliche Tour beginnt, ist auf dem Parkplatz bei der Kyburgbrücke noch alles ruhig.

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