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Streit um Youtube-ChallengeEin paar Tausend Franken für einen «Jerusalema»-Tanz

Die Zuger Polizei muss für ihr beliebtes Youtube-Video Lizenzgebühren zahlen. Jetzt wird gefordert, die Plattenfirma solle das Geld zur Pandemiebekämpfung spenden. Die wichtigsten Fragen.

Worum gehts?

Die Plattenfirma Warner Music fordert von Schweizer Firmen und Institutionen Lizenzgebühren. Bauarbeiter, Pflegekräfte oder Polizistinnen tanzen auf Youtube zum Hit «Jerusalema» des südafrikanischen Produzenten Master KG. Die Videos sind Teil einer «Challenge», die es seit 2020 gibt und die Fröhlichkeit in der Pandemiezeit verströmen soll. Besonders beliebt sind die Videos der Zuger Polizei (knapp 2,6 Millionen Aufrufe) oder der Geburtshilfe-Abteilung des Universitätsspitals Zürich (knapp 2,9). Mitgemacht haben auch die Klinik Hirslanden, das Paraplegiker-Zentrum oder die Baufirma Birchmeier.

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