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50 Jahre Zentrum TössEin «Platzfresser» oder «geschichtsträchtig und berührend»? Drei Tössemer diskutieren ihr Zentrum

Zum Zentrum Töss hat jeder und jede eine Meinung – und oft gehen diese auseinander, wie das Gespräch zwischen Rosmarie Peter, Nadia Pettannice und Matthias Erzinger zeigt, die verschiedene Erinnerungen und Ideen mit dem Zentrum verbinden.

Drei aktive Tössemer, drei Meinungen zum Zentrum: Matthias Erzinger, Rosmarie Peter und Nadia Pettannice vor dem geliebt-gehassten Wohnturm.
Drei aktive Tössemer, drei Meinungen zum Zentrum: Matthias Erzinger, Rosmarie Peter und Nadia Pettannice vor dem geliebt-gehassten Wohnturm.
Foto: Madeleine Schoder/Tamedia

«Zentrum Töss»: Was geht Ihnen da durch den Kopf, in einem Wort?

Matthias Erzinger: Neubauen!
Nadia Pettannice: Geschichtsträchtig
Rosmarie Peter: Quartierzentrum.

Und warum?

Erzinger: Ich sehe im Zentrum Töss eine verpasste Chance, einen einladenden, offenen Platz zu schaffen, wo man gerne hingeht auf einen Kaffee, sich trifft und verweilen kann. Heute gehe ich da einkaufen, dann aber schnell wieder nach Hause.
Pettannice: Geschichtsträchtig, weil das Zentrum sehr viel verkörpert. Es hat eine bewegte Geschichte, steht für Aufbruch in eine neue Epoche und gleichzeitig für Scheitern, Stillstand, Tragik und Drama, mit all den wechselnden Besitzern und dem Erb-Konkurs.
Peter: Quartierzentrum, weil ich hier regelmässig einkaufen gehe und es als Zentrum sehe und nutze. Zum Beispiel die Post oder die Bibliothek, wo ich einmal pro Monat Schreibhilfe anbiete.

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