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Kurioses Gefährt aus Winterthur zu verkaufenEin U-Boot für die Gartenparty

Eine Yogamatte, einen Grillmotor und diverse Pfannendeckel haben Denise Bantli und Andreas Rüdemann im U-Boot verbaut, mit dem sie einst an die Fasnacht zogen. Jetzt verscherbeln sie das Ungetüm im Internet.

Was wie ein Riesenpiranha aussieht, ist in Tat und Wahrheit ein U-Boot im Steampunk-Look, ein ausgefallener Fasnachtswagen made in Winterthur.
Was wie ein Riesenpiranha aussieht, ist in Tat und Wahrheit ein U-Boot im Steampunk-Look, ein ausgefallener Fasnachtswagen made in Winterthur.
Foto: Heinz Diener

Genau so stellt man sie sich vor, die Lokomotive, die Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer im Kinderbuchklassiker mit flüssiger Lava und Rostschutzfarbe in einen Drachen verwandelt hatten, um unerkannt in die Drachenstadt zu gelangen. Erschrocken zogen sich die richtigen Drachen dort in ihre Höhlen zurück, als die Feuerfunken speiende Lokomotive mit den russgeschwärzten Stacheln des Weges kam.

Erst auf den zweiten Blick fällt auf, dass das rauchende Ungetüm, das jetzt mit rot glühenden Augen in der Garageneinfahrt eines Mehrfamilienhauses im Mattenbachquartier steht, ja mehr einem Fisch als einem Drachen gleicht: einem Metallpiranha mit spitzen Zähnen und Flossen am ehesten. Und dass es sich nicht um eine verkleidete Lokomotive handelt, sondern um ein dampfbetriebenes Unterseeboot aus längst vergangenen Zeiten.

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