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Ein Add-on gegen Fake NewsEin Wächter, der Falschinformationen stoppt

Newsguard zeigt beim Surfen, in Suchmaschinen und in den sozialen Medien an, wie seriös eine Nachrichtenquelle ist. Das klingt nach einem hervorragenden Instrument gegen Fake News – doch es gibt Haken.

Ein extremer Fall von Fake News – den man nicht nur mit einer Browser-Erweiterung, sondern auch mit gesundem Menschenverstand als fragwürdig enttarnt hätte.
Ein extremer Fall von Fake News – den man nicht nur mit einer Browser-Erweiterung, sondern auch mit gesundem Menschenverstand als fragwürdig enttarnt hätte.
Screen: schü.

Das Prinzip von Newsguard ist einfach und einleuchtend: Newsguard ist ein Wächter, der beim Surfen anzeigt, ob man sich mit verlässlichen Quellen beschäftigt – oder mit solchen, bei denen Vorsicht angezeigt ist.

Um Newsguard zu nutzen, installiert man eine Erweiterung im Browser. Es gibt sie für die gängigen Browser (Firefox, Chrome, Edge, Safari), aber nur für die Desktopvarianten. Ausnahme ist Edge, der Newsguard auch in der mobilen Variante unterstützt. Am Smartphone können Nutzer die App verwenden (für iOS und Android).

Nach der Installation erscheint die Erweiterung als kleines Schild in der Symbolleiste. Sobald man eine News-Website öffnet, erscheint dieses Schild entweder grün oder rot, manchmal auch orange oder grau: Grün bedeutet, dass die Website im Allgemeinen zuverlässige Informationen liefert. Bei Rot sind die Anforderungen an Glaubwürdigkeit und Transparenz nicht erfüllt. Grau bedeutet, dass keine Einstufung vorliegt, und in Orange werden Satire-Websites gekennzeichnet.

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