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Leitartikel Querung GrüzeEine Brücke, damit Winterthur wachsen kann

Die geplante Busquerung beim Bahnhof Grüze ist riesig, aber nötig. Ein Ja am 29. November ermöglicht
einen Ausbausprung im öffentlichen Verkehr, ohne die Stadtkasse stark zu belasten.

Keine Schönheit, aber imposant: Die knapp 400 Meter lange Querung Grüze in der Visualisierung. Hinter der Brücke sieht man die bestehenden Perrondächer des Bahnhofs Grüze, links die neuen Haltekanten an der Frauenfelder-Linie (ab 2035).
Keine Schönheit, aber imposant: Die knapp 400 Meter lange Querung Grüze in der Visualisierung. Hinter der Brücke sieht man die bestehenden Perrondächer des Bahnhofs Grüze, links die neuen Haltekanten an der Frauenfelder-Linie (ab 2035).
Visualisierung: Stadt Winterthur

Es ist in jeder Hinsicht ein grosser Brocken, über den das Winterthurer Stimmvolk am 29. November entscheidet. Fast 400 Meter lang ist die neue Brücke beim Bahnhof Grüze und rund 60 Millionen Franken teuer. Ganz schön viel für eine Busbrücke in einem Randgebiet, könnte man finden – zumal die Autofahrer im verkehrsgeplagten Neuhegi keine direkte Entlastung erhalten. Dennoch gibt es starke Argumente für das Projekt Querung Grüze. Das zeigt sich daran, dass, bis auf die SVP, alle grossen Parteien hinter dem Projekt stehen.

Neuhegi-Grüze ist eben nicht irgendein Aussenquartier, sondern das grösste Entwicklungsgebiet der Stadt. Hier kann und darf Winterthur wachsen. 2000 neue Einwohner sind es bereits, in den nächsten Jahren kommen fast nochmals so viele dazu. Die Verkehrsinfrastruktur hat dabei nicht schrittgehalten. Neue Strassen wurden keine gebaut, der Bus nach Neuhegi quält sich im Zickzack durchs Einkaufsgebiet Grüze. Vom Hauptbahnhof braucht er eine Viertelstunde – sofern er nicht selbst im Stau steckt. Eine Entlastung ist bereits jetzt nötig, umso mehr in Zukunft.

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