Zum Hauptinhalt springen

Reportage in Weil am RheinEine halbe Tonne Dönerfleisch wartet auf die Einkaufstouristen

Die Umsatzeinbrüche im deutschen Weil am Rhein sind enorm. Denn ohne die Grenzgänger sind Detailhandel und Gastronomie aufgeschmissen. Augenschein in einer Kleinstadt, die sich auf die Grenzöffnung vorbereitet.

Für den Arztbesuch über die Grenze: Hans-Ueli Moll und Partnerin Astrid Nebel nutzen die Gelegenheit für einen kleinen Einkauf.
Für den Arztbesuch über die Grenze: Hans-Ueli Moll und Partnerin Astrid Nebel nutzen die Gelegenheit für einen kleinen Einkauf.
Foto: Pino Covino

Dieses Jahr stimmt etwas nicht. Das spürt Jörg Stücklin an seinen Tomaten. In seinem Blumenladen ist das Strauchgewächs der Renner und zu dieser Jahreszeit normalerweise lange ausverkauft. Aber jetzt blieb er auf dem Gemüse sitzen. Während des Lockdown war seine Blumenoase in Weil am Rhein über Wochen geschlossendas erste Mal seit 20 Jahren. Kurzarbeit und Notkredite blieben ihm verwehrt, weil seine zweite Firma nicht vom Lockdown betroffen war. Und selbst als die Geschäfte wieder öffneten, blieb ein Grossteil seiner Kundschaft fern. Weil sie nicht kommen durfte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.