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Kommentar zu Fasels Minsk-BesuchEine Schande fürs Hockey, eine Schande für die Schweiz

Der Schmusekurs des Schweizer Präsidenten des Internationalen Hockey-Verbands, René Fasel, mit Weissrusslands Diktator Lukaschenko ist ein Problem für das Land. Es gibt jetzt nur noch einen Ausweg.

Lukaschenkos PR-Coup: Der Diktator von Weissrussland mit René Fasel, dem Schweizer Präsidenten des internationalen Eishockeyverbands.
Lukaschenkos PR-Coup: Der Diktator von Weissrussland mit René Fasel, dem Schweizer Präsidenten des internationalen Eishockeyverbands.
Screenshot

Dass der Freiburger René Fasel, seit 27 Jahren Chef des Internationalen Eishockey-Verbands IIHF, eine Schwäche für Autokraten hat, ist bekannt. Den russischen Präsidenten Wladimir Putin bezeichnete Fasel in einem NZZ-Interview einst als «guten Freund» und «zuvorkommenden Menschen mit grossen Verdiensten». Und auch Russlands Olympia-Sperre wegen Staatsdoping findet Fasel unfair.

Doch solche Äusserungen verblassen nach der Grenzüberschreitung, die sich René Fasel bei einem Besuch in Weissrussland geleistet hat.

Zur Begrüssung liess sich Fasel am Montag von Diktator Alexander Lukaschenko herzhaft umarmen. Und dann liess er sich Arm in Arm mit Dmitri Baskow fotografieren. Der Präsident des weissrussischen Hockey-Verbands steht im Verdacht, höchstpersönlich beteiligt gewesen zu sein, als im November Maskierte einen 31-jährigen Demonstranten zu Tode prügelten.

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