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Querung Winterthur-GrüzeEine teure Brücke zum Spartarif

Am 29. November stimmt das Volk über die Querung Grüze ab. Die 62 Millionen teure Busbrücke kostet die Stadtkasse nur 5 Millionen Franken. Sie könnte der Startschuss für einen Bauboom in der Grüze sein.

Eine Brücke, die auch ein städtischer Platz und eine Bushaltestelle ist: So könnte die Querung Grüze ab 2026 aussehen. Links im Bild die neue Haltestelle Grüze-Nord (ab ca. 2035).
Eine Brücke, die auch ein städtischer Platz und eine Bushaltestelle ist: So könnte die Querung Grüze ab 2026 aussehen. Links im Bild die neue Haltestelle Grüze-Nord (ab ca. 2035).
Visualisierung: Stadt Winterthur

Der Bahnhof Grüze ist heute «keine Visitenkarte», gibt Stadtrat Stefan Fritschi (FDP) zu. Doch der Quartierbahnhof soll in den nächsten Jahren zum zweitwichtigsten Verkehrsknoten in Winterthur aufsteigen – dank der Querung Grüze. «Dieses Bauwerk ist nicht nur für die Quartiere Neuhegi und Grüze wichtig», betont auch Stadtpräsident Michael Künzle (CVP) beim Medienanlass zur Abstimmungsvorlage am Dienstag. «Es spielt eine ganz zentrale Rolle im städtischen Gesamtverkehrskonzept.»

Fast 400 Meter lang soll die Busbrücke werden, die vom Bahnhof Grüze in die Sulzer-Allee nach Neuhegi führt. Das Quartier boomt – aber die Verkehrsanbindung hat nicht Schritt gehalten. Um die bis zu 3000 möglichen Bewohner und 5000 Arbeitsplätze, auf welche die Stadtplaner hoffen, ans Stadtzentrum anzubinden, setzt Winterthur ganz auf den öffentlichen Verkehr und das Velo.

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