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Brisante AnklageschriftEinem der reichsten Männer Israels wird in Genf der Prozess gemacht

Der Bergbau-Milliardär Beny Steinmetz muss sich ab dem 11. Januar wegen mutmasslicher Korruption bei der Übernahme einer Mine in Guinea verantworten. Laut der Anklage waren Schweizer Briefkastenfirmen involviert.

Der israelische Milliardär Beny Steinmetz nach seiner Verhaftung in Tel Aviv im August 2017. Ab kommender Woche steht er in Genf vor Gericht.
Der israelische Milliardär Beny Steinmetz nach seiner Verhaftung in Tel Aviv im August 2017. Ab kommender Woche steht er in Genf vor Gericht.
Foto: Ilan Assayag (Keystone)

Kalt wie Eis, staubtrocken und «ein Gesicht wie eine Messerklinge». So beschreiben Geschäftspartner den israelischen Milliardär Benjamin «Beny» Steinmetz. Der heute 64-Jährige machte sein Vermögen im Bergbau- und Diamantengeschäft. Mit rund 8 Milliarden Dollar galt er zeitweise als reichster Mann Israels.

Doch seine Geschäfte beschäftigen seit Jahren auch Polizei, Staatsanwaltschaften, Rechtsanwälte, Privatdetektive und Medien in Israel, Europa, Afrika und den USA.

Ab dem 11. Januar stehen Steinmetz und zwei ehemalige Mitarbeiter vor Gericht in Genf. Sie werden der «Bestechung fremder Amtsträger» und der Urkundenfälschung beschuldigt. Es drohen jeweils bis zu fünf Jahre Gefängnis.

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