Zum Hauptinhalt springen

Kantonales Energiegesetz Energiewende: SVP und FDP drohen mit Referendum

Dass Hauseigentümer beim Heizungsersatz bald auf erneuerbare Energien setzen müssen, stösst auf Widerstand.

Heizen macht einen Grossteil unseres Energieverbrauchs und CO2-Ausstosses aus. Nun greift die Politik ein.
Heizen macht einen Grossteil unseres Energieverbrauchs und CO2-Ausstosses aus. Nun greift die Politik ein.
Foto: Keystone

Heizen verursacht 40 Prozent des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen. Kein Wunder, dass der Kanton hier ansetzt, um die ökologische Energiewende zu forcieren. Im Frühling stellte Baudirektor Martin Neukom (Grüne) die geplante Revision des kantonalen Energiegesetzes vor. Gestern veröffentlichte die Kantonsratskommission für Energie, Verkehr und Umwelt (Kevu) ihre leicht angepasste Version. Jetzt drohen SVP und FDP sowie der kantonale Hauseigentümerverband (HEV) mit dem Referendum.

SVP: zu teuer

Hauptstreitpunkt ist eine Vorgabe zum Heizungsersatz in bestehenden Bauten: Wenn Heizungen ersetzt werden, müssen demnach erneuerbare Energien zum Einsatz kommen, sofern dies technisch möglich ist und die gesamten Lebenszykluskosten der Anlage um höchstens fünf Prozent erhöht.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.