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Elektromobile in ZürichEnuu arbeitet an neuem Gesuch
für Leihautos

Der Sharing-Anbieter Enuu darf in Zürich bleiben. Er muss jedoch seine Flotte verkleinern und erhält strengere Auflagen.

Bisher durfte Enuu auf dem Stadtgebiet 150 seiner Autos anbieten. Neu sind es nur noch 20.
Bisher durfte Enuu auf dem Stadtgebiet 150 seiner Autos anbieten. Neu sind es nur noch 20.
Foto: Dominique Meienberg

Falsch abgestellte kleine Elektromobile des Sharing-Anbieters Enuu sorgten in den vergangenen Monaten für Kritik. Nun hat die Stadt entschieden: Enuu darf bleiben, aber mit deutlich weniger Fahrzeugen und mit verschärften Auflagen. Enuu will die Auflagen nun umsetzen.

Bis zu 150 der kleinen Leihautos durfte Enuu mit der bisherigen Bewilligung in der Stadt Zürich anbieten. Auf Trottoirs und Velowegen oder anderweitig durch Benutzer falsch abgestellte Fahrzeuge sorgten jedoch immer wieder für Reklamationen bei der Stadt.

Nun wurde die Bewilligung für Enuu zwar bis Ende Jahr verlängert, wie Robert Soós vom städtischen Sicherheitsdepartement auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Donnerstag sagte. Dem Unternehmen werden jedoch neu statt wie bisher maximal 150 nur noch 20 Fahrzeuge auf dem gesamten Stadtgebiet gestattet.

Abstandsregeln für Leihautos

Zudem müssen falsch abgestellte Fahrzeuge neu innert zwei statt wie bisher innert 24 Stunden umparkiert werden. Verkehrsbehindernde Fahrzeuge müssen wie bis anhin sofort entfernt werden. Neu muss zwischen parkierten Fahrzeugen auch ein Abstand von mindestens 200 Metern liegen.

Enuu will weitermachen. Der Sharing-Anbieter teilte auf Anfrage mit, dass der Betrieb trotz Einschränkungen weiterhin aufrechterhalten werde. Man arbeite aber momentan an einem neuen Gesuch, um die Bedürfnisse der Stadt Zürich besser zu erfüllen.

Die Elektromobile von Enuu sind auf Radwegen zugelassen und dürfen auf Parkplätzen für Velos oder Motorräder parkieren.

(SDA)