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Gerichtsprozess in WinterthurEr besorgte ihr Opioid-Sticks und zockte sie ab

Die Tochter einer bekannten und reichen Zürcher Unternehmerfamilie lässt sich in ihrer Villa von einem Team von Pflegern betreuen. Bis einer von ihnen ihr Vertrauen missbraucht.

Die Machenschaften des Pflegers spielten sich vornehmlich in einer noblen Zürichsee-Gemeinde ab.
Die Machenschaften des Pflegers spielten sich vornehmlich in einer noblen Zürichsee-Gemeinde ab.
Foto: Sabine Rock

Angstzustände, chronische Schmerzen und Krampfanfälle: Eine junge Frau, sie stammt aus einer wohlhabenden Zürcher Familie, war in ihrer Villa in einer Zürichsee-Gemeinde jahrelang auf eine intensive 24-Stunden-Betreuung angewiesen. Dafür scharte sie neben ihrer Haushälterin auch ein Team von Pflegern um sich.

Das Verhältnis war sehr entspannt. Die Betreuer durften in der Villa eigene Wohnräume benutzen, dort schlafen und die junge Frau auch mal ins Café oder sogar auf eine Ferieninsel begleiten, wo man zusammen Flohmärkte besuchte. Zu einem von ihnen, einem deutschen Pfleger mit Psychiatrieerfahrung, baute sie ein freundschaftliches Verhältnis auf. Die beiden schrieben sich neben der Arbeit auf Whatsapp. Doch ausgerechnet dieser Mann begann ihr Vertrauen schamlos auszunutzen und erleichterte sie um sehr viel Geld.

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