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Zu Iouri Podlatchikovs RücktrittEr zeigte, wie gut dem Sport ein bisschen mehr Verrücktheit tut

Iouri Podladtchikov war extrem und exzessiv, aber er war auch ein Begnadeter. Er fotografierte und tanzte, spielte Trompete und boxte. Doch alles, was er tat, diente dem Zweck, ein noch vielseitigerer Snowboarder zu werden.

Ein Bild, das so viele Geschichten erzählt: Iouri Podlatchikov und seine Eltern nach dem Olympiafinal.
Ein Bild, das so viele Geschichten erzählt: Iouri Podlatchikov und seine Eltern nach dem Olympiafinal.
Foto: Aaron Ontiveroz (Denver Post / Getty Images)

Iouri Podladtchikov war nie der beste Snowboarder der Welt, ausser einmal, im einzig richtigen Moment: In der Nacht auf den 12. Februar 2014, als am rabenschwarzen Himmel über Rosa Chutor hell der Mond schien und riesige Scheinwerfer die Halfpipe erleuchteten. In Russland, seinem Geburtsland, gelang ihm das scheinbar Unmögliche: Er schlug Shaun White, den bis dahin Unbesiegbaren, und gewann Olympiagold.

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