Zum Hauptinhalt springen

Weltneuheit aus WinterthurErfindung aus Winterthur hilft gegen Platzmangel in Schulhäusern

Eine Winterthurer Architektin entwickelt wabenförmige Möbel aus Holz und Karton. Die «Lernwaben» sind platzsparend und eignen sich gut, um Vorgaben aus dem Lehrplan 21 umzusetzen.

Die Winterthurer Architektin Daniela Bär hat wabenförmige Möbel entwickelt, wo Schulkinder sich zum Lernen verkriechen können.
Die Winterthurer Architektin Daniela Bär hat wabenförmige Möbel entwickelt, wo Schulkinder sich zum Lernen verkriechen können.
Foto: PD

«Beim Lernen brauchen die Füsse und der Kopf nicht viel Platz. Der mittlere Körperbereich, wo man den PC oder das Buch hinlegt, aber schon.» Zu diesem Schluss kam die Winterthurer Diplomarchitektin Daniela Bär, als sie bei einem Umbau für die Schulalternative Zürich (SalZH) vor einem Problem stand: «Der Platz war so stark beschränkt, dass ich Gruppenräume in den Garderobenbereichen anlegen musste.» Nun, mehr als zwei Jahre später, hat Bär eine Lösung für den Platzmangel in Schulhäusern gefunden.

«Lernwaben» nennt die Winterthurerin ihre Erfindung. Es sind Möbelstücke aus Holz, die nach einer wabenartigen Gitterstruktur aufgebaut sind. «Ich habe eine Struktur gesucht, die möglichst wenig Raum einnimmt und trotzdem genug Platz zum Lernen bietet», erklärt Bär. Mittlerweile konnte sie schon über 50 Lernwaben in der ganzen Deutschschweiz sowie in Deutschland und Schweden montieren.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.