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Corona-Krise weckt Gründergeist Ermotti beglückt die Topverdiener im Kader der UBS

Die UBS gibt 359 Millionen Dollar für Topkader frei, die aus der Finanzbranche aussteigen möchten. Von solchen Bedingungen können die meisten Beschäftigten in der Schweiz nur träumen. Trotzdem machen sich so viele selbstständig wie noch nie.

Sergio Ermotti vergoldet Topverdiener, die aus der Finanzindustrie aussteigen möchten. Der UBS-Chef bei einem Medientermin in seinem Heimatkanton Tessin.
Sergio Ermotti vergoldet Topverdiener, die aus der Finanzindustrie aussteigen möchten. Der UBS-Chef bei einem Medientermin in seinem Heimatkanton Tessin.
Foto: Elia Bianchi (Keystone) 

Die Corona-Krise stellt Lebensläufe infrage. Plötzlich nicht mehr jeden Tag ins Büro gehen zu müssen, keine Apéros und grossen Konferenzen mehr. Die Einsamkeit des Homeoffice kann einen ins Grübeln bringen. Was mache ich überhaupt? Was will ich im Leben noch? Will ich so weitermachen, wenn die Krise vorbei ist?

«Covid hat das Leben von vielen Menschen verändert. Manche meiner Kollegen denken darüber nach, ihrem Leben neue Prioritäten zu geben.»

Sergio Ermotti, UBS-Chef

Selbst hartgesottene Banker können von der Sinnfrage heimgesucht werden. In diese Richtung äusserte sich der scheidende UBS-Chef Sergio Ermotti anlässlich der Bekanntgabe der Quartalszahlen. Auf die Frage eines Finanzanalysten, warum die Bank die Kosten für ausstehende Bonuszahlungen plötzlich massiv erhöht habe, meinte Ermotti: «Covid hat das Leben von vielen Menschen verändert. Manche meiner Kollegen denken darüber nach, ihrem Leben vielleicht neue Prioritäten zu geben.»

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