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Archäologen finden FlachssamenErste Hinweise auf Pfahlbauer am Bichelsee

Forscher untersuchen derzeit den Untergrund des Bichelsees. Dabei sind sie auf einen erstaunlichen Fund gestossen.

Die Bohrungen wurden von einem Floss aus auf dem Bichelsee durchgeführt.
Die Bohrungen wurden von einem Floss aus auf dem Bichelsee durchgeführt.
Foto: Urs Leuzinger

An einem kalten Herbsttag im Jahr 2019 liess sich eine Forschergruppe auf einem Floss in den still daliegenden Bichelsee hinaustreiben. Ihr Ziel: Eine Röhre möglichst tief in den schlammigen Seeboden rammen. So holten sie Sedimente aus dem Untergrund, die Einblicke bis weit in die Vergangenheit erlauben. Je tiefer die Röhre in den Boden dringt, desto weiter reicht der Blick zurück. Denn der Seegrund ist wie eine Torte aufgeschichtet, mit Pollen, Pflanzenteilen, Insektenresten oder menschlichen Rückständen. Schicht für Schicht haben sie sich über die Jahrhunderte abgelagert und konserviert.

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