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Im Amt bestätigtErziehungsdirektoren setzen weiter auf Silvia Steiner

Silvia Steiner wurde an der Jahresversammlung der EDK für eine zweite Amtszeit als Präsidentin wiedergewählt.

Die Zürcher Regierungspräsidentin steht der EDK seit 2017 vor: Silvia Steiner.
Die Zürcher Regierungspräsidentin steht der EDK seit 2017 vor: Silvia Steiner.
Foto: Melanie Duchene (Keystone)

Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und -direktoren (EDK) hat Silvia Steiner an ihrer Jahresversammlung am Freitag in ihrem Amt als Präsidentin bestätigt. Ausserdem verabschiedete die EDK eine Erklärung zur Beteiligung der Schweiz am europäischen Bildungsprogramm Erasmus+.

Die Zürcher Bildungsdirektorin Steiner (CVP) steht der EDK seit knapp drei Jahren vor. Sie sagte nach ihrer Wiederwahl, in dieser Zeit der Verunsicherung – auch in der Bildung – sei Kontinuität wichtig. Sie sei überzeugt, dass sie als EDK-Präsidentin dazu beitragen könne, «dass die Rolle der Kantone in Bundesbern weiter gestärkt wird».

Die Erziehungsdirektoren verabschiedeten weiter das Tätigkeitsprogramm für die Jahre 2021 bis 2024, wie die EDK mitteilte. Im Zentrum der Periode stünden die Bildungsgerechtigkeit, die Digitalisierung sowie die Mehrsprachigkeit, der Austausch und die Mobilität bei der Sprachförderung. Durch die Corona-Pandemie habe sich der Handlungsbedarf «deutlich akzentuiert».

Weiter fordert die EDK den Bundesrat auf, Massnahmen für eine Vollassoziierung der Schweiz am europäischen Bildungsprogramm Erasmus+ zu ergreifen. Eine Anbindung an den Bildungsraum Europa sei für die Schweiz von zentraler Bedeutung um den Austausch, die Mobilität und die Verständigung zwischen Kultur- und Sprachgemeinschaften zu fördern.

Seit der Annahme der SVP-Masseneinwanderungsinitiative im Februar 2014 hat die Schweiz nur noch den Status eines nicht assoziierten Drittstaates. Das schränke die Beteiligungsmöglichkeiten und damit auch die Wettbewerbsfähigkeit und die Innovationskraft von Schweizer Bildungsinstitutionen ein, hiess es weiter.

SDA