Zum Hauptinhalt springen

Polizeiarbeit in Corona-Zeiten «Es brodelt in der Bevölkerung»

Maskenverweigerer und Hobbypolizisten sorgen für viel Arbeit bei der Polizei. Zum Beispiel bei Martin Heer in Wädenswil.

Martin Heer, Chef der Stadtpolizei Wädenswil: «Die Situation entschärfen, zuhören und runtertemperieren.»
Martin Heer, Chef der Stadtpolizei Wädenswil: «Die Situation entschärfen, zuhören und runtertemperieren.»
Foto: Moritz Hager

Am Telefon ein aufgebrachter Wirt, im Hintergrund lautes Geschrei. Der Grund: Ein Mann im Restaurant weigert sich, die Maske zu tragen die Gäste gehen aufeinander los.

«Wir rückten notfallmässig aus», sagt Martin Heer, Chef der Stadtpolizei Wädenswil am Zürichsee. Mit Blaulicht und Sirene, drei Polizeiautos, sechs Polizisten, es ist Essenszeit, mittags um 12. «Man weiss nie, was einen erwartet.» Polizist Heer tat, was er in den vergangenen Wochen praktisch täglich tut: «Die Situation entschärfen, zuhören und runtertemperieren.» Lange Diskussionen, bis sich alle Beteiligten einigermassen beruhigten. Das strapaziert auch die Geduld des besten Polizisten: «Das ganze Rösslispiel, weil einer meinte, er wolle ausprobieren, ob er ohne Maske Zmittag bekommt also würkli!»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.