Zum Hauptinhalt springen

Kommentar zur FasnachtEs ist fast Nacht

Sich zu einem Umzug zu formieren, ohne auf die Gefahren des Virus zu achten, ist verantwortungslos. Dafür feiert es die Fasnacht in ihrer ursprünglichen Anarchie.

Der Tod der Fasnacht als Lob der Ansteckung.
Der Tod der Fasnacht als Lob der Ansteckung.
Foto: 20min/News-Scout

Wir konnten es lesen und uns darüber ärgern: In Einsiedeln und anderswo im Kanton Schwyz gruppierten sich Corona-Gegner zur Fasnacht, ohne auf die Ansteckungsgefahr durch das Virus zu achten. Ihre Auftritte wurden von Zuschauerinnen und Zuschauern flankiert. Das ist von allen Beteiligten verantwortungslos. Das grenzt an geistige Umnachtung. Das ist kindisch trotzig unter Leugnung der Gefahren für andere.

Also haben solche Auftritte auch etwas Egoistisches. Hier feiern selbst ernannte Rebellen ihren Widerstand auf Kosten der Infizierten und jenen, die sich vor einer Ansteckung schützen wollen. Die Fasnächtler hätten, mit etwas gutem Willen, eine Begehung feiern können, die weniger gefährlich ausgefallen wäre.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.