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5G-Gegner in Winterthur«Es ist nicht verboten, gleichzeitig in der GLP und ein 5G-Gegner zu sein»

Nach kritischen Tönen aus seiner Partei äussert sich der Winterthurer Grünliberalen-Präsident zum Reizthema 5G. Dieses ist auf nationaler Ebene in der GLP unumstritten.

«Aufgeschlossene Haltung gegenüber Innovationen und neuen Technologien»: GLP-Co-Präsident Urs Glättli.
«Aufgeschlossene Haltung gegenüber Innovationen und neuen Technologien»: GLP-Co-Präsident Urs Glättli.
Archivfoto: Barbara Truninger

Dominik Krämer, der oberste 5G-Gegner der Stadt, ist Mitglied der Grünliberalen. 2018 kandidierte er für die Winterthurer Lokalsektion. Im Austausch steht er unter anderem mit der GLP-Fraktionschefin Annetta Steiner. Am Dienstag sagte Steiner auf Anfrage: «Es gibt in der GLP sicher mehrere Exponenten, die skeptisch gegenüber dem exponentiellen Wachstum der Mobilfunkinfrastruktur eingestellt sind.» Sie sei der Meinung, dass «die negative Wirkung von Strahlen auf Mensch und Tier» ernst genommen werden müsse.

Nach dem Artikel zu den strahlenskeptischen GLP-Mitgliedern äussert sich Partei-Co-Präsident Urs Glättli diplomatisch: «Es ist nicht verboten, gleichzeitig in der GLP und ein 5G-Gegner zu sein.» Annetta Steiner habe ihre persönliche Meinung geäussert. «Das ist ihr gutes Recht.»

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