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«Es ist wie ein Märchen – ich wurde gehört»

Der 60-jährige Embracher Markus Zangger hat sein Leben ins Lot gebracht. Dazu brauchte es Überwindung und enorm viel Mut. Sein Schicksal als Missbrauchsopfer des bis dahin gefeierten «Lehrers der Nation» bewegt. Nun ist Zangger für den Prix Courage 2018 nominiert.

Der steinige Weg ist geschafft. Und so geniesst Markus Zangger das neue Leben nach der Veröffentlichung seines Buches in vollen Zügen – wie hier am «Chlostergumpen», unweit seines Wohnorts in Embrach. Foto: Sibylle Meier
Der steinige Weg ist geschafft. Und so geniesst Markus Zangger das neue Leben nach der Veröffentlichung seines Buches in vollen Zügen – wie hier am «Chlostergumpen», unweit seines Wohnorts in Embrach. Foto: Sibylle Meier

Es hätte alles auch ganz anders kommen können. Aber Markus Zangger ist nicht wie manche seiner Weggefährten an seinem Schicksal zerbrochen. «Ich habe ein neues Leben gefunden, es ist alles aufgegangen», sagt er eineinhalb Jahre nach dem wohl mutigsten Schritt, den er bislang überhaupt zu gehen gewagt hat. Der Embracher stand hin und hat sein Schicksal öffentlich gemacht. Und zwar so, dass er nicht überhört werden konnte. Denn er wusste, dass es Versuche geben würde ihn zu übertönen, ihn nicht ernst zu nehmen, mundtot zu machen.

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