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SCB-Chef Lüthi in der Klemme«Es kann sein, dass wir bald etwas zu sagen haben»

Wer wird Trainer? Kommt Chris McSorley? Marc Lüthi und sein Führungsteam beim SC Bern müssen in Bälde wichtige Entscheide fällen.

Marc Lüthi, CEO des SC Bern, stärkt Sportchefin Florence Schelling den Rücken. Trotzdem bleibt Chris McSorley eine Verlockung.
Marc Lüthi, CEO des SC Bern, stärkt Sportchefin Florence Schelling den Rücken. Trotzdem bleibt Chris McSorley eine Verlockung.
Foto: Anthony Anex (Keystone)

Während sich die halbe Mannschaft des SC Bern bis Sonntagabend in Quarantäne befindet und zum Nichtstun gezwungen ist, geht es auf der Teppichetage hektisch zu. Es gilt allerlei zu regeln und vor allem wichtige Entscheide hinsichtlich der Zukunft zu treffen. Der erfolgreichste Schweizer Eishockeyclub in der Playoff-Ära befindet sich sportlich seit dem Gewinn des Meistertitels 2019 im freien Fall – und finanziell aufgrund der Corona-Krise in arger Schieflage.

Marc Lüthi, der starke Mann beim SCB, steckt in der Klemme. Mit Chris McSorley ist ein Mann verfügbar, der bei Servette trotz bescheidenem Budget immer wieder hochkarätige Ausländer fand. Lüthi und McSorley schätzen sich, das ist kein Geheimnis. Kurz vor Weihnachten lobte der charismatische Kanadier den SCB in einem MySports-Interview als «Vorzeigeorganisation» und kündete durch die Blume sein Interesse an einem Job in Bern an. Das Netzwerk des 58-Jährigen könnte für den SCB gerade in der momentanen Situation äusserst wertvoll sein.

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