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Neue Zahlen zu DepakineEs sind viel mehr Kinder betroffen als bisher bekannt

Auch nach der Warnung der Heilmittelbehörde haben gegen 80 Schwangere und Tausende Frauen in gebärfähigem Alter das gefährliche Medikament erhalten. Es gibt neue Meldungen von hirngeschädigten Kindern.

Karin F. und ihre Familie: Ihre beiden Töchter sind durch das Medikament Depakine geistig stark beeinträchtigt worden.
Karin F. und ihre Familie: Ihre beiden Töchter sind durch das Medikament Depakine geistig stark beeinträchtigt worden.
Foto: Gabi Vogt

«Ich habe in letzter Zeit viel weinen müssen, weil meine Kinder einsam sind und von anderen gemieden werden», sagt Karin F. aus der Ostschweiz.

Sie ist eine von Dutzenden Müttern in der Schweiz, deren Kinder durch das Epilepsie-Medikament Depakine schwer geschädigt wurden. Vor einem Jahr erzählte Karin F. mit vier anderen Familien in der «SonntagsZeitung» ihre leidvolle Geschichte. Ärzte hatten den werdenden Müttern das Mittel auch während der Schwangerschaft verschrieben, obwohl in der Fachwelt seit einem Jahrzehnt bekannt gewesen war, dass der darin enthaltene Wirkstoff Valproat für das Ungeborene eine grosse Gefahr darstellt.

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