ETH registriert noch stärkeres Erdbeben im Wallis

Rund 7 Kilometer südöstlich des Sanetschpasses wurde ein Beben der Stärke 3,4 auf der Richterskala gemessen. Das ist stärker als jene am Tag zuvor.

Gegen 19:35 Uhr ereignete sich bei bei Savièse erneut ein Beben im Wallis. Foto: Keystone

Gegen 19:35 Uhr ereignete sich bei bei Savièse erneut ein Beben im Wallis. Foto: Keystone

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Am Donnerstagabend erreignete sich ein neuerliches Erdbeben im Kanton Wallis. Dieses ereignete sich gemäss der Mitteilung des Schweizerischen Erdbebendienstes um 19:35 Uhr. Es dürfte in der Nähe des Epizentrums deutlich verspürt worden sein. Schäden seien jedoch bei dieser Stärke nicht zu erwarten.

Bereits in den vergangenen Tagen wurde das Wallis von Erdbeben erschüttert. Am Mittwochmorgen bebte die Erde mehrmals - so etwa um 05.02 Uhr in Zermatt mit einer Stärke von 2,9 auf der Richterskala. Rund zwei Stunden später um 07.18 Uhr wurde ebenfalls ungefähr sieben Kilometer südlich vom Sanetschpass ein weiteres Beben mit einer Magnitude von 1,9 auf der Richterskala registriert.

Seit der Nacht auf Dienstag war gemäss des Erdbebendienstes bei Savièse (VS) nördlich von Sitten ein «aussergewöhnlich aktiver Erdbebenschwarm» aktiv. Bis am Mittwochmorgen seien über 100 Beben aufgezeichnet worden. Die vier stärksten Beben hätten Stärken zwischen 3.0 und 3.3 erreicht und seien vereinzelt bis ins Berner Oberland wahrgenommen worden.

Beben auch in Mittelitalien

Die Häufung bezeichnet der SED als «eher ungewöhnlich». Nur selten ereigneten sich so viele spürbare Beben in einer Region über eine so kurze Zeitspanne. Eine Prognose über den weiteren Verlauf lasse sich daraus aber nicht ableiten.

Am Donnerstag bebte die Erde auch in Mittelitalien. Die Stärke lag nach Angaben des Nationalen Instituts für Geophysik und Vulkanologie bei 4,4. Das Zentrum befand sich fünf Kilometer südöstlich von Balsorano in der Provinz L'Aquila in 14 Kilometern Tiefe. Schäden wurden zunächst noch nicht bekannt. (step/sda)

Erstellt: 07.11.2019, 20:30 Uhr

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