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Streit um US-AusgabenEx-Finanzminister warnt Biden vor zu grossen Wirtschaftshilfen

Warnt vor potenziell gefährlichen Folgen durch das geplante Stützungsprogramm der Regierung Biden: Ex-US-Finanzminister Larry Summers.
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Die drei Risiken der Verschuldung

Summers’ Sorgen gelten einer steigenden Inflation, weil Bidens Programm die Wirtschaft stark zu überhitzen drohe.

Eine Hypothek für die Zukunft

Summers’ Warnung, bei den Ausgaben genau Nutzen und Kosten abzuwägen, ist deshalb auch hier und zeitlos gültig.

18 Kommentare
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    Sacha Meier

    Die Schweiz hat das Problem mit den Schulden längst elegant gelöst: Grosse Hilfsbeträge ins Schaufenster stellen, um das Volk zu beruhigen - aber so hohe Hürden (im Schnitt 40% Umsatzeinbusse) einbauen, dass nur ein Bruchteil ausbezahlt wird. Wer nur ein wenig über die Kostenstruktur in kleinen KMU Bescheid weiss, wird rasch darauf kommen, dass die hohen Mieten und Versicherungskosten schon Umsatzeinbrüche von 10…15% zur Existenzfrage werden lassen. Sozialhilfe für konkursite Selbstständigerwerbende ist nun einmal billiger als zehntausende von nicht systemrelevanten Kleinbetrieben während der Pandemie durchzufüttern. So bleibt auch genug Geld, wenn es plötzlich dutzende von Milliarden brauchen würde, um die Immobilien- und Finanzschwerindustrie zu retten. Die sind ja systemrelevant. Dazu kommt dass der Mittelstand überall im Westen ausstirbt und die Zukunft der Wirtschaft nicht mehr im kleinen KMU-Betrieb, sondern bei den grossen Konzernen liegt. Die neofeudalistische US-Wirtschaft mit seiner Gig-Economy und den drei bis fünf Teilzeitjobs zeigen auch uns, wohin die Reise geht.