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Flughafen zahlt Motoren gegen Lärm

Ein Jet beim Südanflug über den Dächern von Glattbrugg. Hier sollen die neuen Lärmschutzmassnahmen unter anderem umgesetzt werden.

In der Südanflugroute des Flughafens gab es bis anhin viele Pechvögel: Diejenigen Anwohner nämlich, die am Morgen durch Fluglärm geweckt wurden, aber trotzdem kein Anrecht auf vom Flughafen bezahlte Lärmschutzmassnahmen hatten. Denn die Fluglärmbelastung wird pro Tag über einen Zeitraum von 16 Stunden ermittelt. Wo die Flugzeuge aber am Morgen nur während eines Zeitraums von ein bis drei Stunden laut sind, reicht der Durchschnitt nicht, um den Lärmgrenzwert zu überschreiten.

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