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Verkehr in Winterthur«Försterhaus ist noch nicht vom Tisch»

Der Regierungsrat möchte den S-Bahn-Halt in Töss aus dem Richtplan streichen. Doch Winterthurer Kantonsräte sehen gute Chancen, das noch zu verhindern. Sie lobbyieren auf zwei Ebenen.

Nächster Halt Försterhaus: Stadteinwärts der Tössmühle könnte dereinst die Haltestelle Försterhaus liegen und Töss an die Gleise nach Zürich anbinden.
Nächster Halt Försterhaus: Stadteinwärts der Tössmühle könnte dereinst die Haltestelle Försterhaus liegen und Töss an die Gleise nach Zürich anbinden.
Foto: Nathalie Guinand

Die Haltestelle Försterhaus in Töss gibt es nur auf dem Papier. Seit 1978 ist im Eichliackerquartier an den Gleisen nach Zürich eine mögliche Haltestelle vorgemerkt. Zuletzt schien es, als würde die Idee definitiv beerdigt. Der Winterthurer Stadtrat beantragte im Sommer, die Station Försterhaus aus dem kantonalen Richtplan zu streichen. Im Dezember folgte ihm der Zürcher Regierungsrat. Bedeutet dies das definitive Aus des Traums, eines Tages ohne Umsteigen von Töss nach Zürich und zurück zu fahren?

Lobbying in Bern und in Zürich

Kurt Egli vom VCS glaubt: Nein, das Försterhaus ist noch nicht vom Tisch. Derzeit wird auf gleich zwei Ebenen für die Station lobbyiert. In den Tagen vor Weihnachten verschickten der VCS und verschiedene Lokalparteien Stellungnahmen ans Bundesamt für Verkehr nach Bern. Darin verlangen sie, dass die geplante Station Försterhaus im sogenannten Sachplan Verkehr berücksichtigt wird. Es geht konkret um die Planungen zum Brüttener Tunnel. Es soll ein Auftrag formuliert werden, das Tunnelprojekt mit der Haltestelle Försterhaus zu koordinieren und für mögliche Konflikte Lösungen zu suchen.

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