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Kolumne Ben MooreForderung: die Viertagewoche

Bei gleichem Einkommen sollten wir nur noch 30 Wochenstunden arbeiten. Das würde uns nicht nur glücklicher, sondern auch produktiver machen.

In seinem 1932 erschienenen Aufsatz «Lob des Müssiggangs» legte der britische Mathematiker und Philosoph Bertrand Russell überzeugend dar, dass es der Gesellschaft enorm nutzen könnte, wenn wir alle nur vier Stunden am Tag arbeiten würden.

Er schrieb, dass dadurch die «Notwendigkeiten und elementaren Annehmlichkeiten des Lebens» sichergestellt würden und der Rest des Tages dem Streben nach Wissen und den kreativen Künsten gewidmet werden könne. Sollten technologische Fortschritte und Roboter dies nicht eigentlich wahr werden lassen?

Vor weniger als einem Jahrzehnt prognostizierten Ökonomen und Futuristen die Übernahme vieler Arbeitsplätze durch Maschinen bis zum Jahr 2020. Von künstlich intelligenten Robotertherapeuten und Chauffeurinnen bis hin zu Verkäufern und Köchinnen – unser Leben werde sich grundlegend ändern. Hier sind wir nun, aber wo sind die Roboter? Ich persönlich habe noch nie einen in Aktion gesehen. Und echte künstliche Intelligenz ist ein entfernter Traum.

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