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1:5 und um kein Tor zu hoch

Der FCW hat auch das zweite Spitzenspiel in Folge gegen einen der «Grossen» vom Genfersee verloren. Aufs 1:3 daheim gegen Leader Servette folgte in Lausanne ein 1:5 gegen den Aufstiegsfavoriten Nummer 1.

Ein schlechter Tag für den FCW: Selbst Granit Lekaj (links), in der Regel die personifizierte Zuverlässigkeit, unterlief vor dem letzten Tor Lausannes ein schwerer Fehler.
Ein schlechter Tag für den FCW: Selbst Granit Lekaj (links), in der Regel die personifizierte Zuverlässigkeit, unterlief vor dem letzten Tor Lausannes ein schwerer Fehler.
Keystone

Man kann das letzte Tor Lausannes, das 5:0 in der 73. Minute, als typisch für den Anlass nehmen – so unbedeutend es beim Spielstand eine gute Viertelstunde vor Schluss auch gewesen sein mag. Da spielte Innenverteidiger Granit Lekaj, in der Regel die personifizierte Zuverlässigkeit, den Ball einem andern Spieler mit einer Präzision in den Lauf, wie es in diesem Match in Winterthurer Offensivaktionen nie zu sehen war. Lekajs Adressat brauchte nur noch aufs Tor zuzulaufen, den Torhüter zu überspielen und den Ball über die Linie zu schieben.Das Problem am Ganzen: Lekaj setzte keinen Mannschaftskollegen, sondern den Lausanner Sancidino Silva ein, der erst drei Minuten auf dem Platz stand. Ein leichtfüssiger Waadtländer nutzte einen Fehler eines Winterthurers aus – so wars an diesem Nachmittag in Lausanne. Wenigstens verlor der FCW nicht noch höher. Es gelang ihm ein paar Minuten später gar noch ein Treffer – mit dem einzigen Ball, der in den ganzen 90 Minuten tatsächlich aufs Waadtländer Tor flog. Roberto Alves, auch er eingewechselt, trocken aus 17 Metern. Aufgelegt hatte ihm den Ball ebenfalls ein Gegner, Lausannes Captain Alexandre Pasche. Am Ende stand mit 1:5 dennoch die höchste Niederlage des FCW seit dem Oktober 2016, seit einem 1:5 unter Sven Christ in Wil.

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