Winterthur

Bahnhof Grüze wird für 28 Millionen umgebaut

Rampen und barrierefreie Perrons: Der Bahnhof Grüze wird behindertengerecht ausgebaut. Und es ist noch mehr geplant.

Die einzigartigen Perrondächer des Bahnhofs, erstellt 1955 und denkmalgeschützt.

Die einzigartigen Perrondächer des Bahnhofs, erstellt 1955 und denkmalgeschützt. Bild: Marc Dahinden

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Sehr lange lief nichts mehr rund um den Bahnhof Grüze: Die Infrastruktur ist veraltet, das alte Bahnhofshäuschen verfällt. Nun wird der Bahnhof, der nach dem HB und den Stationen Oberwinterthur und Seen die vierthöchste Passagierfrequenz in der Stadt aufweist, behindertengerecht umgebaut und erneuert.

Die Fussgängerunterführung soll erneuert werden. Bild: hd

Laut einer aktuellen Ausschreibung der SBB soll beim Hauptzugang eine Wenderampe gebaut werden. Die Personenunterführung wird modernisiert und weitere Rampen werden zu den Gleisen führen. Das Mittelperron wird barrierefrei umgestaltet. Zusätzlich muss laut der Ausschreibung die Gleisentwässerung neu konzipiert und die Dachentwässerung angepasst werden.

Auch das Mittelperron muss erneuert werden. Die Aufgänge sollen behindertengerecht umgebaut werden. Bild: hd

Die SBB sprechen auf Anfrage von einem Bauvolumen in Höhe von 28 Millionen Franken. Gebaut wird eventuell erst im Jahr 2023. Wenig sichtbare Arbeiten rund um den Bahnhof findet aber bereits jetzt statt. So passen die SBB seit Februar im Rahmen der «Leistungssteigerung Winterthur» den westlichen Teil, den sogenannten Westkopf des Bahnhofs Grüzebaulich an. Damit können die Züge schneller in den Bahnhof Grüze ein- und ausfahren, was eine Stabilisierung des Fahrplans zum Ziel hat.

Grüze als Hub

Die Modernisierung hat die SBB mit der Stadt Winterthur auf die geplante Busquerung Grüze abgestimmt. Diese ÖV- und Velo-Brücke über die Gleise soll die Erschliessung des Stadtteils Neuhegi sicherstellen und den Bahnhof Grüze aufwerten, der neben dem HB dereinst zur zweitwichtigsten ÖV-Drehscheibe der Stadt werden soll. Die Volksabstimmung zur Busquerung wurde erneut nach hinten verschoben und ist nun 2020 geplant.

* In einer früheren Version dieses Artikels ging bei der Auflistung der Bahnhof Oberwinterthur vergessen.

Erstellt: 04.08.2019, 16:42 Uhr

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