Winterthur

Blitzeinschlag in Oberi, Überschwemmung in Töss

Die Feuerwehr musste wegen der heftigen Gewitternacht in Winterthur mehrmals ausrücken.

Das Unwetter hielt die Winterthurer Feuerwehr die ganze Nacht auf Trab.

Das Unwetter hielt die Winterthurer Feuerwehr die ganze Nacht auf Trab. Bild: hd/Archiv

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Mehrere Gewitterzellen zogen in der Nacht auf Dienstag über die Stadt Winterthur, der starke Regen hielt noch den ganzen Morgen an. Bereits kurz nach Mitternacht musste die Feuerwehr ein erstes Mal ausrücken: In Oberwinterthur hatte ein Blitz in ein Mehrfamilienhaus eingeschlagen.

«Zum Glück führte der Blitzeinschlag nicht zu einem offenen Brand», sagt Feuerwehrkommandant Jürg Bühlmann auf Anfrage. «Der Blitz schlug durch das Gebäude durch, entlang den Leitungen und Rohren.» Sichtbar sei dies im Nachhinein bei den Steckdosen, welche wegen der Überspannung teils dunkelschwarz wurden und nicht mehr funktionierten.

Für die Bewohner war der Einschlag ein Schreck: «Das gab einen sehr lauten Knall und eine deutliche Erschütterung», sagt Bühlmann. Die Feuerwehr kontrollierte anschliessend das ganze Haus, auch mit einer Wärmebildkamera. «Nach unserer Freigabe konnten die Bewohner wieder zurück in ihre Wohnungen.»

Verstopfte Abflüsse

Neben einem überschwemmten Keller im Zentrum der Stadt hatte die Feuerwehr zudem mit einer kleineren Überschwemmung beim Bahnhof Töss zu kämpfen. Bei der Bahnhofsunterführung sammelte sich im Laufe des Morgens soviel Wasser, dass es abgepumpt werden musste. Die Abflüsse waren offenbar mit viel Unrat und Laub verstopft.

Die Lage auf dem ganzen Stadtgebiet habe sich gegen Mittag wieder beruhigt, sagt Jürg Bühlmann.

Erstellt: 06.08.2019, 11:44 Uhr

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