Winterthur

Das EDA «bi de Lüüt» in Winterthur

Das Aussendepartement will sich bei einer Tour de Suisse mit der Bevölkerung austauschen. Das ganze sei kein Image-Event sondern ein Experiment, heisst es.

Im Kanton Zürich macht das EDA nur in Winterthur halt. Screenshot: EDA-Website

Im Kanton Zürich macht das EDA nur in Winterthur halt. Screenshot: EDA-Website

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Unter dem Projektnamen «Meet the Ambassadors» und mit dem Untertitel «EDA bi de Lüüt» tourt das Aussendepartement vom 19. August bis 6. September quer durch alle Landesteile. Der einzige geplante Halt im Kanton Zürich ist Winterthur. Bereits bekannt ist, dass am 3. September ein «Piazza-Gespräch» auf dem Neumarkt stattfindet. Teilnehmen werden Botschafter und Diplomaten sowie Vertreter von Rieter und dem Think Tank foraus. Geplant ist zudem die Teilnahme der ehemaligen Nationalrätin und heutigen Winterthurer Schulpflege-Präsidentin Chantal Galladé.

Danach ist ein weiterer öffentlicher Event im Volkart-Gebäude geplant, unter anderem mit den Schweizer Botschaftern im Iran und in Äthiopien.

Die Roadshow gehe auf die Initiative von Bundesrat Ignazio Cassis zurück, sagt Fabian Hunold, Sektionschef beim EDA. «Bundesrat Cassis ist es wichtig, die Aussenpolitik auch im Innern stattfinden zu lassen», sagt Hunold. «360 Frauen und Männer zählt das diplomatische Corps der Schweiz, aber was tun die eigentlich den ganzen Tag? Solche Fragen wollen wir mit der Bevölkerung diskutieren.»

«Kein EDA-Marketing oder Verkaufsevent»

Das Projekt sei ein Experiment, sagt Hunold. «Es geht darum, das EDA den Menschen näher zu bringen und Erwartungen in Erfahrung zu bringen.» Er sei selber gespannt, welche Erkenntnisse dabei rausschauen werden.

Kürzlich stand das EDA wegen eines inzwischen aufgelösten Sponsoringvertrags mit Philip Morris in der Kritik. Ist «EDA bi de Lüüt» auch ein Versuch, das momentan etwas angeschlagene Image zu korrigieren? «Nein». sagt Hunold. «Dieses Projekt ist schon länger in Planung und ist auch kein EDA-Marketing oder ein Verkaufsevent. Es geht um den Informations-Austausch mit der Bevölkerung, nicht um Propaganda.»

Interessierte finden Infos auf der Website www.swissambassador.ch.

Erstellt: 07.08.2019, 11:42 Uhr

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