Challenge League

Der FCW verliert zwei Punkte

Trotz vieler Chancen trifft beim Saisonauftakt nur Roman Buess für den FCW. Deshalb resultierte gegen Aarau nur ein 1:1 statt ein klarer Sieg.

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Gewiss: Es hätte nicht mal ein Punkt herausschauen können für den FCW. Denn der eingewechselte Aarauer Patrick Rossini tauchte in der Nachspielzeit alleine vor FCW-Goalie Raphael Spiegel auf, schlug den Ball aber neben das Tor. Hätte er getroffen, so hätte das Resultat dem Spielverlauf komplett widersprochen. Aber auch so musste man bilanzieren: Mit dem 1:1 gegen das im Frühjahr enorm starke Aarau haben die Winterthurer nicht einen Punkt gewonnen, sondern zwei verloren. Denn das Heimteam war vor 3800 Zusschauern auf der Schützenwiese praktisch 90 Minuten lang dominant und wies ein klares Chancenplus auf.

Dennoch lag der FCW zur Pause 0:1 im Hintertreffen. Mario Bühler, einer von fünf Neuzugängen in der Winterthurer Startaufstellung, reagierte in der 29. Minute etwas zu spät, um den Aarauer Mats Hammerich am erfolgreichen Torschuss zu hindern. Auch Spiegel sah beim 0:1 nicht sonderlich gut aus. Der FCW verlor die Punkte aber nicht in der Defensive, sondern vorne, wo er zuviele Chancen vergab. Aarau war schon zur Pause mit der Führung gut bedient und hatte danach auch Glück, nicht entscheidend in Rückstand zu geraten. Roman Buess glich für den FCW in der 50. Minute aus, nach hervorragender Vorarbeit von Davide Callà und Ousmane Doumbia.

Vermeintlicher Siegestreffer aberkannt

Kurz darauf erzielte Buess das vermeintliche 2:1, doch er wurde aus dem Offside zurückgepfiffen. Schon in der ersten Halbzeit war ein Tor Callàs wegen Offsides aberkannt worden. Doch so hätte der FCW gewinnen müssen. Zu erwähnen sind in der zweiten Halbzeit Pfostenschüsse von Callà und Luka Sliskovic, dazu scheiterten Buess und Rijad Saliji an Aaraus 19-jährigem Torhüter Nicholas Ammeter. Anders als in der Vorbereitung fehlte es dem FCW im ersten Ernstkampf also an Réussite, an Kaltblütigkeit im Abschluss.

Nächster Termin der Winterthurer ist erst der übernächste Dienstag. Dann treffen sie in Nyon auf Aufsteiger Stade-Lausanne-Ouchy, der zum Auftakt im leeren Letzigrund gegen die Grasshoppers 1:2 verlor.

Erstellt: 20.07.2019, 19:51 Uhr

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