Knabenschiessen

Der Schützenkönig kommt aus dem Zürcher Oberland

Am Zürcher Knabenschiessen hat sich der 16-jährige Noah Affolter im Ausstich gegen vier Mädchen durchgesetzt. Darunter war auch Alina Rüegg aus dem Weiler Agasul bei Illnau-Effrektion.

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4068 Jugendliche haben über das Wochenende und am heutigen Montag am Knabenschiessen in Zürich teilgenommen. Fünf Jugendliche mit 34 Punkten haben sich für den Ausstich qualifiziert. Das Punktemaximum hat niemand erreicht.

Im Rennen waren Emilie Ammann aus Zürich, Sarina Baumann aus Dällikon, Vanessa Frommenwiler aus Winkel, Alina Rüegg aus Agasul, und – als einziger Knabe – Noah Affolter aus Wernetshausen. Dieser hat sich dann mit einem knappen Vorsprung und mit 31 Punkten im Ausstich durchgesetzt.

Der Schützenkönig erhält nebst einer in Gold gefassten Medaille 5000 Franken auf ein Konto. Zudem wird er oder sie zusammen mit zehn ausgelosten Teilnehmenden von der Armee zu einem Flug mit dem Super-Puma eingeladen.

Ältestes Volksfest der Stadt Zürich

Am Knabenschiessen können Mädchen und Knaben im Alter von 13 bis 17 Jahren teilnehmen, die im Kanton Zürich wohnen oder in die Schule gehen. Am diesjährigen Wettbewerb nehmen auch Jugendliche aus dem Gastkanton Tessin teil. Das Knabenschiessen gilt als ältestes Volksfest in der Stadt Zürich. Seine Wurzeln reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück. In Akten aus dem Jahr 1656 ist von einem «Knaben Schiesset» als Abschluss eines mehrwöchigen Drillkurses die Rede. Der Anlass hielt sich über die Jahrhunderte hinweg an wechselnden Schauplätzen. Seit 1899 wird das Knabenschiessen von der Schützengesellschaft der Stadt Zürich im Albisgüetli organisiert. Seit 1991 sind auch Mädchen zum Schiessen zugelassen - seither konnten sich sechs Königinnen in die Siegerliste eintragen. (ani/SDA)

Erstellt: 10.09.2018, 11:37 Uhr

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