Marthalen

Ein Mahnmal gegen das Endlager gesetzt

Als Protestaktion hat der Verein Like Weinland einen «Teufelsstein» auf die Stelle gesetzt, auf der das «Tor zum Endlager» gebaut werden könnte.

Grau und schwer protestiert der frisch gesetzte Hinkelstein gegen ein mögliches Atomendlager in Marthalen.

Grau und schwer protestiert der frisch gesetzte Hinkelstein gegen ein mögliches Atomendlager in Marthalen. Bild: Enzo Lopardo

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Ein riesiger Hinkelstein wurde gestern Morgen auf einer Wiese in Marthalen platziert. Von der Strasse gut sichtbar. Dafür fuhren schwere Bagger auf.

Der Stein steht just auf dem Boden, auf dem einst das «Tor zum Endlager» gebaut werden könnte, die Oberflächenanlage für das Lager von radioaktiven Abfällen. Hinter der steinigen Aktion steht der Verein Like Weinland («Ländliche Inter­essengemeinschaft kein End­lager im Weinland»).

«Tor zum Endlager» vor der Haustür

Das Setzen des «Teufelssteins», wie ihn die Organisatoren nennen, ist eine Protest­aktion des Vereins. Dieser feierte seine Gründung am vergangenen Sonntag an einer Versammlung mit Podiumsdiskussion in Rhein­au.

Präsident ist Landwirt Jürg Rasi, vor dessen Haustür das «Tor zum Endlager» gebaut werden könnte, wenn das Weinland als Endlagerstandort bestimmt würde.

Der Verein hat zum Ziel, die Lagerung radioaktiver Abfälleim Weinland zu verhindern. Die Bauern fürchten um das Image ihrer Produkte. Sie fühlen sich zudem vom Zürcher Bauernverband im Stich gelassen und fordern mehr Unterstützung. (Der Landbote)

Erstellt: 01.09.2018, 10:06 Uhr

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