Zell

Eine Schnecke soll den neuen Kreisel zieren

Die Gemeinde Zell hat gestern die besten Vorschläge zur Gestaltung des neuen Kreisels in Kollbrunn gekürt. Das erstplatzierte Design bezieht sich auf das Zeller Wappentier.

Zum Siegerprojekt gekürt: Das Design mit dem Zeller Wappentier (oben). Entworfen hat es Ursula Knecht (links im unteren Bild), die neben Bruno Vollmer, Walter Baumann, Martin Lüdin, Margrit Wenk und Micaela Schmuki steht.

Zum Siegerprojekt gekürt: Das Design mit dem Zeller Wappentier (oben). Entworfen hat es Ursula Knecht (links im unteren Bild), die neben Bruno Vollmer, Walter Baumann, Martin Lüdin, Margrit Wenk und Micaela Schmuki steht. Bild: jb

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Der Verschönerungsverein Zell hat das neue Jahr traditions­gemäss mit einem Brunch im Rikoner Schulhaus Engelburg eingeläutet. Diesen Rahmen nutzte die Gemeinde unter anderem, um den Sieger des Gestaltungswettbewerbs für den geplanten Kreisel auf der Tösstalstrasse in Kollbrunn zu prämieren. Insgesamt 63 Vorschläge gingen bei der zuständigen Projektgruppe ein.

«Ein grüner Granit, in den eine Schnecke eingebaut ist»

Gewonnen hat Ursula Knecht aus Rikon mit einem Design, das sie auf der Grundlage des Zeller Gemeindewappens entworfen hat. «Es ist ein grüner Granit, in den eine Schnecke eingebaut ist», erklärte Knecht dem zahlreich erschienenen Publikum. Die Gestaltungsidee habe sie vollends selbstständig entwickelt. Der zweite Platz ging an Margrit Wenk aus Kollbrunn. Ihr Vorschlag war eine rostige Metallkonstruktion mit einem blauen Streifen in der Mitte, der die Töss symbolisieren soll.

«Es freut mich, dass zwei Zeller Frauen auf den ersten beiden Plätzen sind», sagte Gemeindepräsident Martin Lüdin zum ­Ergebnis des Wettbewerbs. Den dritten Platz belegte hingegen ein Mann: der Neftenbacher Walter Baumann. Sein Design stellt eine Rosenkruste aus Stahl dar – als Symbol für einen Kuss. «Das steht für Frieden, und ich will ­etwas für den Frieden machen», erklärte Baumann. Sein Vorschlag erfüllt aber die Sicherheitsbestimmungen des Kantons nicht, weshalb er vorzeitig aus der Entscheidung ausschied.

Für die Auswahl der Sieger war eine Projektgruppe zuständig, in der neben Lüdin auch Gemeinderat Bruno Vollmer vertreten war. «Wir haben jeden einzelnen Vorschlag anhand eines Fragebogens bewertet», erinnert er sich. Dabei seien drei Fragen im Vordergrund gestanden: Ob das Objekt schön sei, ob es einen Bezug zur Gemeinde aufweise und ob der Unterhalt den finanziellen Verhältnissen entspreche.

Würdigung für Beiträge zum kantonalen Turnfest

Neben den Siegern des Gestaltungswettbewerbs hat die Gemeinde am gestrigen Morgen drei weitere Personen gewürdigt. «Es ist eine schöne Tradition geworden, dass am Neujahrsbrunch regelmässig Sportler für ihre Erfolge oder Persönlichkeiten für ihr Lebenswerk geehrt werden», sagte Lüdin. Dieses Jahr sei das allerdings anders: So würdigte der Gemeindepräsident insgesamt drei Personen, die einen grossen Beitrag zur Durchführung des kantonalen Turnfests (KTF) in Rikon geleistet haben.

Das Turnfest machte Rikon im vergangenen Juni zu einem überregionalen Schauplatz. Ermöglicht hatte das ein Trägerverein, präsidiert von der Rikemerin Pe­tra Reifer-Schoch. Als Dank für ihr Engagement überreichte ihr Lüdin einen Blumenstrauss und einen Barpreis. Gleiches erhielten auch Markus Kägi als Dank für seinen Einsatz im Organisationskomitee des KTF und Christian Bosshard, weil er im Turnverein Rikon als Vorstands­mitglied die Überzeugungsarbeit geleistet habe. «Das war auch wichtig, da das Projekt einigenals nicht machbar und zu gross erschien», erklärte Lüdin.

Ausblick auf 2018 und Erinnerung an Wahlen

Neben den rückblickenden Ehrungen bot der Neujahrsbrunch einen guten Rahmen für einen Ausblick auf das Jahr 2018. So ­erinnerte Lüdin die Anwesenden unter anderem an die Behördenwahlen im kommenden April. «Was die Inhalte der künftigen Gemeindepolitik sein werden, überlasse ich den Neuen. Ich werde mich zum heutigen Zeitpunkt nicht dazu äussern», hielt er fest. Er sei sich aber sicher, dass die künftigen Behörden sich alle Mühe geben würden, die Gemeinde umsichtig zu steuern. (Der Landbote)

Erstellt: 02.01.2018, 21:14 Uhr

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