Kloten

In Kloten gehen neue Sterne auf

Die alte Weihnachtsbeleuchtung wird bis 2021 ersetzt. Das ständige Reparieren der maroden Sterne lohnt sich nun definitiv nicht mehr.

In Kloten (hier am Weihnachtsmarkt 2016) hatten in den letzten Jahren jeweils die reparierten alten Sterne vorübergehend wieder für etwas weihnächtliche Stimmung gesorgt. Doch nun werden diese bis 2021 durch neue Sterne ersetzt.

In Kloten (hier am Weihnachtsmarkt 2016) hatten in den letzten Jahren jeweils die reparierten alten Sterne vorübergehend wieder für etwas weihnächtliche Stimmung gesorgt. Doch nun werden diese bis 2021 durch neue Sterne ersetzt.

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Das Sujet bleibt dasselbe: So werden in Klotens Strassen auch weiterhin Sterne leuchten im Advent. Neu werden an jedem Kandelaber vier unterschiedlich grosse Exemplare hängen.

Die alte Weihnachtsbeleuchtung mit den Einzelsternen samt Schweif ist allmählich verglüht. Zumindest ein grosser Teil. Deshalb hat die Stadt einen Kredit bewilligt. In einer ersten Tranche einigte sich die Stadtregierung auf einen Betrag von 30000 Franken, der für neue Sterne ausgegeben werden kann.

Fragwürdige Grossinvestition in Bassersdorf

Dieser Klotener Betrag ist vergleichsweise bescheiden im Vergleich zu dem, was andere Gemeinden ausgeben, um etwas festlichen Glanz in ihre Strassen zu bringen während der Weihnachtszeit. Die Nachbargemeinde Bassersdorf hatte 2009 gar 250000 Franken für eine neue Installation mit Halogen-Metalldampflampen aufgeworfen.

Allerdings lässt die festliche Wirkung zu wünschen übrig, und so hat man abermals 200000 Franken ins Budget 2019 aufgenommen für eine neue Weihnachtsbeleuchtung – trotz klammer Finanzen. Dietlikon machte derweil vor, wie man es auch machen kann, und liess sich 2013 mehr als drei Dutzend neue, effektvoll strahlende Sterne (Stückpreis: 1000 Franken) sponsern.

Neue Beleuchtung 2014 im Parlament versenkt

Klotens Stadtregierung hatte vor fünf Jahren 100000 Franken ins Budget gestellt für den Ersatz der maroden Sterne durch Lametta, das an Bäume gehängt worden wäre. Doch das Parlament machte dem Ansinnen einen mächtigen Strich durch die Rechnung.

Hauptargument der Mehrheit von SVP, FDP und EDU war, dass dies nicht Kernaufgabe der Stadt sei und man sparen müsse für Wichtigeres. Der ganze Budgetposten wurde gestrichen, und im darauffolgenden Advent 2014 blieb die Flughafenstadt erstmals seit Jahrzehnten ohne jegliche Weihnachtsbeleuchtung.

«Sternli-Verein» hat bald ausgedient

Die Auswirkungen der «Sparwut» im Parlament sorgte für Unmut in der Bevölkerung. So fühlten sich manche mitverantwortliche Politiker in der Pflicht, etwas gegen einen weiteren dunklen Advent in Kloten zu tun, und gründeten den «Sternli-Verein». Dieser kümmert sich seither um die Reparatur der über 20-jährigen Leuchtsterne und sammelte in den letzten Jahren fleissig Spenden.

Doch nun soll bald Schluss sein mit dem Verein, meldete der «Klotener Anzeiger» kürzlich. Die längerfristige Sternesanierung lohne sich nun wirklich nicht mehr und der Ersatz sei ja beschlossen, hiess es an der Generalversammlung des besagten Vereins. Bis 2021 soll die ganze Erneuerung der Klotener Weihnachtsbeleuchtung erfolgt sein, bestätigt Marc Osterwalder von der Stadtverwaltung. Der Aufwand dafür wird insgesamt etwas geringer ausfallen als 2014 budgetiert, weil die Infrastruktur an den Kandelabern weiterhin genutzt werden könne. «Das Lametta an den Bäumen hätte mehr Kosten ausgelöst.» (cwü)

Erstellt: 05.09.2019, 16:05 Uhr

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