Illnau-Effretikon

Parlament sagt Ja zu Richtplan und Rechnung

Das Parlament hat die Weichen für die weitere Entwicklung der Stadt gestellt. Es hat den Richtplan – mit Änderungen – heute morgen früh gutgeheissen.

In den nächsten 15 Jahren soll die Stadt auf rund 19 000 Einwohner anwachsen. In Effretikon sollen es 1150 sein.

In den nächsten 15 Jahren soll die Stadt auf rund 19 000 Einwohner anwachsen. In Effretikon sollen es 1150 sein. Bild: Madeleine Schoder

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Mit einer gewichtigen Sitzung hat der Grosse Gemeinderat Illnau-Effretikon gestern die Amtsdauer 2014 bis 2018 abgeschlossen. Fünfeinhalb Stunden hat die Sitzung gedauert. Kurz nach ein Uhr am Freitagmorgen schlug Ratspräsident Erik Schmausser (GLP) die Ratsglocke – das Schlusszeichen. Auf der Traktandenliste standen neben sechs weiteren Geschäften die Jahresrechnung 2017 und der revidierte kommunale Richtplan.

Letzterer gab zu reden. Die Geschäftsprüfungskommission (GPK) stellte 32 Änderungsanträge. Mit Ausnahme von dreien kamen alle durch. Zum Beispiel steht nun statt «siedlungsorientierte Strassenraumgestaltung» in mehreren Absätzen der Begriff «attraktive Strassenraumgestaltung». Hinter die GPK-Anträge stellte sich vor allem die rechte Ratshälfte. In der Schlussabstimmung stimmten 18 Gemeinderäte für und 14 gegen das Geschäft.

Somit kann die Stadt in den nächsten 15 Jahren auf rund 19 000 Einwohner anwachsen und rund 11 000 Arbeitsplätze bieten. Das Wachstum soll mittels Gebietsentwicklungen, potenziellen Aufzonungen und Verdichtung, etwa im Zentrum von Effretikon, erreicht werden. Aus den Weilern Agasul, Bietenholz, First, Horben und Mesikon werden Weilerkernzonen. Heute liegen sie in der Landwirtschaftszone. So sind Umnutzungen einfacher möglich.

Erfreuliches Ergebnis

Finanzvorstand Philipp Wespi (FDP) konnte bei der Jahresrechnung ein erfreuliches Ergebnis präsentieren. Bei einem Aufwand von 109,4 Millionen Franken schliesst das Zahlenwerk mit einem Plus von 5,1 Millionen Franken. Budgetiert war eines von 190 000 Franken. Zu diesem positiven Abschluss hat unter anderem der Verkauf des Gemeindehauses Kyburg geführt. Im Weiteren hat die Stadt ihre Schulden in den letzten drei Jahren um 17 Millionen Franken auf 40 Millionen Franken senken können.

Das Parlament hat ausserdem von der Jahresrechnung und dem -bericht des Alters- und Pflegezentrums Bruggwiesen Kenntnis genommen sowie einen Kredit von 550 000 Franken für den Neubau einer Verbindungsleitung vom Reservoir First bis Ettenhusen zugestimmt. (landbote.ch)

Erstellt: 15.06.2018, 02:02 Uhr

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