Unihockey

Rychenberg trennt sich von Trainer Kinnunen

Der HC Rychenberg trennt sich von seinem Cheftrainer Jukka Kinnunen. Mit Philippe Soutter als Sportchef und dem erst 25-jährigen Philipp Krebs als Trainer wird eine neue sportliche Führung installiert.

Der finnische Cheftrainer Jukka Kinnunen muss den HCR verlassen.

Der finnische Cheftrainer Jukka Kinnunen muss den HCR verlassen. Bild: Urs Kindhauser

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Der HC Rychenberg blickt auf eine intensive Saison zurück. Der Umzug in die neue Arena war für die Organisation ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte. Der Mut für diesen Schritt wurde mit dem besten Zuschauerschnitt der ganzen Liga belohnt. Dies erstaunt deshalb, weil es im sportlichen Bereich keine einfache Saison war. Auf die erfolgreiche Ära von Rolf Kern folgte eine Neuausrichtung mit dem Ziel, junge Spieler zu integrieren und die Verantwortung vermehrt auf Schweizer Schultern zu verteilen.

«Die Mannschaft braucht eine klarere Führung, um die gewünschten Schritte in ihrer Entwicklung zu machen»Mario Kradolfer,
Sportchef HC Rychenberg

Dies ist dem Trainerteam mit Jukka Kinnunen gut gelungen. Genauso wurde die angestrebte Teilnahme an den Playoffs erreicht, wenn auch äusserst knapp. Die eingehende Analyse der letzten Monate hat die sportliche Führung dennoch dazu bewogen, den Vertrag mit dem Finnen auf Ende Saison aufzulösen. «Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Wir sind jedoch zur Meinung gelangt, dass die Mannschaft eine klarere Führung braucht, um die gewünschten Schritte in ihrer Entwicklung zu machen», begründet Sportchef Mario Kradolfer die Entscheidung. «Für Kinnunen wie für uns war es eine intensive, aber auch sehr lehrreiche Saison. Beide Seiten werden davon in Zukunft sicherlich profitieren können», so Kradolfer weiter.

Der HCR setzt auf Philipp Krebs

Auf die neue Saison will der HCR den eingeschlagenen Weg auf die Trainerposition ausweiten und auf eine Schweizer Lösung setzen. Mit Philip Krebs wird die Führung der ersten Mannschaft dem bisherigen U21-Cheftrainer übertragen. «Es gibt in der Schweiz schlicht keinen Trainermarkt. Es wäre deshalb die einfachste Lösung, erneut einen ausländischen Übungsleiter zu verpflichten. Wie bei den Spielern möchten wir aber auch bei den Trainern Schweizern eine Perspektive bieten. Krebs leistet seit Jahren sehr professionelle Arbeit beim HCR. Er hat sich diese Chance deshalb mehr als verdient», begründet Kradolfer den mutigen Entscheid, einen erst 25-jährigen Trainer zu installieren.

Krebs weiss, dass es auch im Unihockey nicht selbstverständlich ist, einem so jungen Trainer das Vertrauen zu schenken und bedankt sich bei den Verantwortlichen für die ihm gebotene Chance. Der ausgebildete Berufstrainer besitzt bereits zehn Jahre Erfahrung als Ausbildner und scheut die Herausforderung nicht, sondern freut sich darauf. Und er weiss, was auf ihn zukommt: «Es gilt, ein Team weiter aufzubauen, das in einiger Zeit zur nationalen Spitze gehört. Diese spannende Aufgabe in einem genialen Umfeld hat letztes Jahr unter Jukka Kinnunen bereits begonnen.» Mit diesem hatte er in der zu Ende gehenden Saison als U21-Trainer eine fruchtbare Zusammenarbeit gepflegt. Unterstützt wird Krebs vom bisherigen Assistenztrainer Kari Koskelainen sowie im physischen Bereich von Philipp Purkert.

Soutter soll auch Trainerteams coachen

Als neuen Sportchef der Leistungsstufe verpflichtet der HC Rychenberg Philippe Soutter. Das zukünftige Trainerteam erhält mit Soutter eine erfahrene Persönlichkeit und einen ausgewiesenen Fachmann des Schweizer Unihockeys als neuen Chef. «Es wird eine der zentralen Rollen Soutters sein, unsere jungen Trainerteams von U18 bis NLA zu coachen und ihnen mit seiner Erfahrung zur Seite zu stehen», äussert sich Kradolfer zuversichtlich über seinen Nachfolger. Denn Soutter wird den ad interim eingesetzten Kradolfer als Sportchef ablösen, damit sich dieser in Zukunft wieder seiner Kernaufgabe widmen kann, der Kommunikation und dem Marketing. (Der Landbote)

Erstellt: 16.04.2019, 14:30 Uhr

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