Winterthur

Schützi-Sperrung beschäftigt den FCW

Das Stadion Schützenwiese erhält einen neuen Rasen. Nun drohen dem FC Winterthur «Heimspiele» in Schaffhausen oder St. Gallen.

Für eine Million Franken wird das Grün im Winterthurer Stadion modernisiert, das sorgt nicht nur für Freude.

Für eine Million Franken wird das Grün im Winterthurer Stadion modernisiert, das sorgt nicht nur für Freude. Bild: Marc Dahinden

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Der Stadtrat hat Kosten in Höhe von knapp einer Million Franken für eine Rasenerneuerung im Stadion Schützenwiese bewilligt. Nötig machen dies unter anderem Vorgaben der Schweizer Fussball-Liga. Die Sanierungsarbeiten starten im Frühling und halten bis im Herbst 2020 an. Dieser Zeitplan macht den FC Winterthur nervös.

Zweifellos sei die Rasensanierung nötig, sagt FCW-Geschäftsführer Andreas Mösli. Doch will er bei der Stadt darauf drängen, das Zeitfenster für die Sanierung so klein wie möglich zu halten.

Zürich kommt nicht in Frage

Wird die Schützi wie geplant Ende September 2020 wieder bespielbar, ist bereits ein Viertel der Saison gelaufen. Im Bezug auf seine Heimspiele bieten sich dem FCW für diese Zeit nur unattraktive Optionen. Primär wird er bei der Fussball-Liga beantragen, dass er zuerst seine Auswärtsspiele absolvieren und später die Heimspiele nachholen kann. Ob das klappt, ist aber völlig offen.

Falls dieser Plan nicht aufgeht, müsste der FCW für seine Heimspiele auf ein anderes Stadion ausweichen. Das Letzigrund in Zürich käme laut Reglement nicht in Frage, da es bereits von zwei Klubs besetzt ist. «Also müssten wir nach St. Gallen oder Schaffhausen ausweichen», sagt Geschäftsführer Mösli. «Da müssten aber neben den Heimklubs und Stadionbesitzern auch die Behörden und die Polizei einverstanden sein.»

Egal wie es kommt: Geld verlieren wird der FCW so oder so. Weil zahlreiche Spiele in der schönen Jahreszeit nicht auf der Schützi stattfinden können, kalkuliert der FCW Mindereinnahmen von mehreren Hunderttausend Franken ein.

Erstellt: 20.09.2019, 16:42 Uhr

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