Zum Hauptinhalt springen

«Auch heute wollen die Leute noch ein Autogramm»

Knapp 40 Jahre lang war Robert Bretscher Lokführer. Gestern fuhr die Schweizer Kunstturnlegende das letzte Mal in den Hauptbahnhof ein.

Robert Bretscher, Olympionike und immer noch alleiniger Rekordhalter mit 25 Schweizermeister-Titeln im Kunstturnen hat nach knapp 40 Jahren offiziell seine letzte Fahrt als Lokführer.
Robert Bretscher, Olympionike und immer noch alleiniger Rekordhalter mit 25 Schweizermeister-Titeln im Kunstturnen hat nach knapp 40 Jahren offiziell seine letzte Fahrt als Lokführer.
Enzo Lopardo
Robert Bretscher wird im Bahnhof Winterthur von Freunden und Bekannten begrüsst.
Robert Bretscher wird im Bahnhof Winterthur von Freunden und Bekannten begrüsst.
Enzo Lopardo
Bei Apéro und Alphorn-Musik lässt es sich gut in den Ruhestand starten. Robert Bretscher und seine Frau Fränzi freuen sich sichtlich über das Fest.
Bei Apéro und Alphorn-Musik lässt es sich gut in den Ruhestand starten. Robert Bretscher und seine Frau Fränzi freuen sich sichtlich über das Fest.
Enzo Lopardo
1 / 5

Das Natel piepst ununterbrochen. Es liegt auf dem Führerstandpult, vor dem Robert Bretscher heute zum letzten Mal sitzt, nach fast 40 Jahren. Lokomotivführer sei schon immer sein Traumberuf gewesen, sagt er. Bevor er mit 25 Jahren seine Ausbildung begann, hatte der Winterthurer aber bereits eine beeindruckende Karriere als Kunstturner hinter sich. Von 1971 bis 1978 war er an allen internationalen Wettkämpfen dabei, zweimal an einer Olympiade. Er wurde dreimal Schweizer Meister im Zwölfkampf und gewann 22 Geräte­titel. Im besten Turnalter entschied er sich, aufzuhören, um Lokführer zu werden. Auch heute noch werde er ab und zu erkannt und um ein Autogramm gebeten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.