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Bei der psychiatrischen Klinik Schlosstal plant die IPW einen Ergänzungsbau

62 Millionen Franken investiert der Kanton, um die Klinik Schlosstal mit einem Neubau zu erweitern. Geplant sind 124 Patientenbetten sowie 254 Parkplätze.

Der Neubau der Klinik Schlossbau ist geplant und liegt zur Einsicht auf.
Der Neubau der Klinik Schlossbau ist geplant und liegt zur Einsicht auf.
zvg

Ungeachtet der aktuellen Frage, ob die Integrierte Psychiatrie Winterthur eine Aktiengesellschaft werden oder kantonal bleiben soll, wird in Wülflingen wacker geplant. Gestern war das Baugesuch für einen Ersatz- und Ergänzungsbau öffentlich publiziert und liegt nun im Superblock zur Einsicht auf.

Der drei- bis vierstöckige Neubau besteht aus zwei ineinander geschobenen Flügeln mit je einem Lichthof in der Mitte. Bei der zurückhaltenden Gestaltung der Fassade aus Betonfertigelementen haben sich die Architekten am Altbau orientiert, der einstigen Spinnerei aus dem Jahr 1824. Das St. Galler Büro Bollhalder Eberle hatte 2015 den Wettbewerb gewonnen.

124 Betten in sieben Stationen werden im neuen Gebäude Platz finden; 28 Betten verschwinden gleichzeitig, weil ein bestehender Trakt abgebrochen wird. In der Summe ergibt das 96 neue Betten, wovon 16 für Zusatzversicherte gedacht sind. Wenn der Neubau fertig ist, werden in etwa fünf Jahren jene 70 Betten wegfallen, die heute noch von der IPW in Embrach betreut werden.

Eine Tiefgarage oder nicht?

Ein kleines Hin und Her zwischen städtischen und kantonalen Stellen gab es offenbar in der Frage der Parkplätze. Erst waren 278 vorgeschlagen, jetzt sind noch 254 geplant: 59 für das Nachtschicht-Personal, 82 für die übrigern Angestellten, 85 für Besucher und Kunden sowie 28 für das Hauptquartier der IPW.

Das Winterthurer Amt für Stadtebau hatte überdies angeregt, eine Parkierung unter dem Boden zu prüfen, was von Seite IPW aber strikt abgelehnt wird. Zum einen sei es für viele Patienten schwierig bis unmöglich, eine Tiefgarage zu betreten, zum anderen fühle sich auch das Personal sicherer bei Parkplätzen im Freien. Und ein Hauptargument gegen eine Tiefgarage ist das Geld. Das Kostendach von 62 Millionen Franken erlaubt es nicht, eine solche zu bauen.

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