Gastronomie

Bruderhaus öffnet erst im März wieder

Ab dem 1. März bewirtet ein neuer Pächter im Restaurant Bruderhaus wieder Gäste. Der Stadtrat erklärt, weshalb dies nicht früher möglich war.

Das Restaurant Bruderhaus öffnet am 1. März wieder. Foto: Marc Dahinden

Das Restaurant Bruderhaus öffnet am 1. März wieder. Foto: Marc Dahinden

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Die bisherigen Pächter des Restaurants Bruderhaus kündigten ihren Vertrag per Ende November, den Betrieb hatten sie jedoch bereits Ende Oktober 2018 eingestellt. Seither ist das Restaurant geschlossen. Die Stadt renovierte das Haus wo nötig und kündigte an, danach übernehme ein neuer Pächter: Blerim Bajraktari, der auch die Villa Duchessa in Winterthur führt.

FDP-Gemeinderätin Romana Heuberger wunderte sich jedoch darüber, dass bereits wieder Instandstellungsarbeiten nötig waren. Denn das Restaurant wurde im Winter 2017 bereits für 1,42 Millionen Franken saniert. Damals hiess es, der Betrieb sei nun für die nächsten 15 Jahre sichergestellt. In einer schriftlichen Anfrage wollte sie vom Stadtrat wissen, weshalb trotzdem wieder Arbeiten angefallen waren und warum das Restaurant ganze vier Monate zu bleiben muss.  

Nur Unterhaltsarbeiten

In seiner Antwort erklärt der Stadtrat, die aktuellen Arbeiten hätten 55000 Franken gekostet und es handle es sich um normalen Unterhalt, wie er bei einem Pächterwechsel nötig werde, also um Maler- und Bodenlegerarbeiten oder Reparaturen in der Küche. Zudem habe man Feuchtigkeitsschäden in Kühlraum und Weinkeller beseitigen müssen. Mit den 2017 ausgeführten Arbeiten bestehe kein Zusammenhang. Damals wurden etwa Heiz- und Lüftungsanlage ersetzt.

Der Vertrag des neuen Pächters startet am 1. Februar. Ein früherer Start sei wegen der noch andauernden Arbeiten nicht möglich gewesen. Zudem habe der neue Pächter Zeit gebraucht, um Personal zu rekrutieren und ein Betriebskonzept auszuarbeiten. Insgesamt entgingen der Stadt durch den Wechsel zwei Monatsmieten.

Die Pächter zahlen wie bei allen städtischen Restaurants einen Umsatzpachtzins verbunden mit einem Mindestpachtzins. Der Stadtrat rechnet damit, dass «mit einem gepflegten Betrieb» der Einnahmeverlust kompensiert werden kann.

Der Antwort ist weiter zu entnehmen, dass das Restaurant von Ostern bis Ende Oktober täglich offen sein muss. Betriebsferien sind maximal 5 Wochen pro Jahr zulässig, jedoch nur zwischen Ende Oktober und Ostern.

Erstellt: 28.01.2019, 16:08 Uhr

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