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«Da ist einfach zu viel Arbeit»

2006 sprach der Kunstsammler Bruno Stefanini mit dem «Landboten» über ein geplantes Museum, seine «Lotterhäuser» und seine Nachfolge. Doch das Interview durfte nicht gedruckt werden. Nun, nach seinem Tod, veröffentlicht der «Landbote» Auszüge aus dem Gespräch.

Bruno Stefanini (rechts) im Gespräch mit dem damaligen «Landbote»-Chefredaktor Rudolf Gerber und Redaktionsmitgliedern im März 2006. Stefanini zog all seine Zitate zurück.
Bruno Stefanini (rechts) im Gespräch mit dem damaligen «Landbote»-Chefredaktor Rudolf Gerber und Redaktionsmitgliedern im März 2006. Stefanini zog all seine Zitate zurück.
Heinz Diener (Archiv)

Anfang April 2006 hätte im Lokalteil des «Landboten» ein grosses Stefanini-Interview erscheinen sollen. Der damals bereits 83-jährige Immobilienbesitzer und Kunstsammler war immer wieder Stadtgespräch, jede seiner seltenen öffentlichen Äusserungen wurde auf die Goldwaage gelegt. Entsprechend gross war der journalistische Ehrgeiz, Stefanini endlich im O-Ton im Blatt zu haben. Doch es sollte anders kommen. Kurz vor dem Drucktermin drohte Stefanini mit juristischen Schritten, sollte das Interview öffentlich werden. Stattdessen publizierte der «Landbote» den Artikel «Stefanini will Phantom sein und bleiben». Die Kehrtwende Stefaninis wurde zum Thema gemacht, ohne seine Zitate wiederzugeben. Das Fazit: «Stefanini bleibt ein Unbekannter.»

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