Zum Hauptinhalt springen

Dame ist Trumpf

Letztes Jahr war sie noch die Verliererin. Diesmal übertrumpfte die ehemalige Gemeinderatspräsidentin Marianne Ott (SP) alle und gewann das Promi-Jassen der Zürcher Kantonalbank.

2016 die Letzte, 2017 die Siegerin: Marianne Ott gewinnt die elfte Ausgabe des VIP-Jassens der Zürcher Kantonalbank im Casinotheater.
2016 die Letzte, 2017 die Siegerin: Marianne Ott gewinnt die elfte Ausgabe des VIP-Jassens der Zürcher Kantonalbank im Casinotheater.

Es steht schon in der Bibel: Die Letzten werden die Ersten sein. Marianne Ott, ehemalige Gemeinderatspräsidentin (SP), machte diese Prophezeiung am Montagabend wahr und gewann die Prominenten-Jassrunde, zu der die Zürcher Kantonalbank alljährlich ins Casinotheater einlädt. 2016 war die Rechtsanwältin noch das Schlusslicht und hatte den traditionellen Trostpreis abgeholt: das Büchlein «Puur, Näll, Ass» mit dem offiziellen Schweizer Jassreglement. «Zum Üben», wie Gastgeber Ronald Kundert, Leiter Firmenkunden der ZKB Winterthur, jeweils schelmisch anmerkt.

Marianne Ott zeigte als eine von nur fünf Jasserinnen unter 44 Teilnehmenden auch allen Männern den Meister. Darin hat sie Übung: In ihrem Präsidialjahr 2005 gewann sie eine Winterthurer Promi-Jassrunde im Schützenhaus, wie sie sich erinnert gegen eine Übermacht von Stumpen rauchenden Männern.

Den ehrenvollen zweiten Platz des ZKB-Jassens, das bereits zum elften Mal stattfand, erreichte Renato Giovanelli,der Ex-Präsident der Cityvereinigung «Junge Altstadt» und ehemalige Betreiber des Traditionsladens gleichen Namens an der Marktgasse. Die Bronzemedaille erspielte sich der Präsident des Albanifestes und des Dachverbands Winterthur Sport Daniel Frei.

Kein Glück hatten dieses Jahr zwei Vertreter der schreibenden Zunft. Der ehemalige Chefredaktor des «Landboten», Ruedi Gerber,landete auf dem zweitletzten Rang. Wer den blamablen, allerletzten Platz belegte, bleibt dieses Jahr leider geheim. Denn eine eiserne journalistische Regel besagt, dass sich ein Autor niemals im eigenen Artikel namentlich erwähnen sollte.

Jakob Bächtold

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch