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«Dann haben wir einen Scherbenhaufen»

In neun Tagen wird in Wiesendangen über die die neue Bau- und Zonenordnung abgestimmt. Im Interview wehren sich Kurt Roth, Gemeindepräsident, und Hochbauvorsteherin Bettina Huber (beide FDP) gegen die Kritik an den Einzonungen.

Das Gebiet Lutwisli soll im unteren Viertel zu einer Wohnzone umgezont werden. Auf dem ein Hektar grossen Gebiet könnten so Wohnungn für hundert Neuzuzüger entstehen.
Das Gebiet Lutwisli soll im unteren Viertel zu einer Wohnzone umgezont werden. Auf dem ein Hektar grossen Gebiet könnten so Wohnungn für hundert Neuzuzüger entstehen.
Madeleine Schoder

Die geplanten Einzonungen in Wiesendangen stehen in der Kritik. Man sei schon genug gewachsen in den letzten Jahren. Haben Sie dafür Verständnis?

Kurt Roth: Ich habe schon Verständnis, das hört man ja auch an anderen Orten. Aber das hat mit dem Bevölkerungswachstum in der ganzen Schweiz und nicht primär mit Wiesendangen zu tun. Die Frage ist also nicht nur, wie weit Wiesendangen das beeinflussen will, sondern auch kann. Das Dorf ist im Raumordnungskonzept des Kantons als urbane Wohnlandschaft eingeteilt, in dem zusammen mit der Stadtlandschaft 80 Prozent des Wachstums stattfinden soll. Das ist gegeben und mit Vor- und Nachteilen verbunden.

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